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Vom WM zum zukunftssicheren EWM bei Festool

Success Story
Vom WM zum zukunftssicheren
EWM bei Festool

Greenfield-EWM für die Produktionslogistik an zwei Standorten: AKL, fahrerlose Transportsysteme und mobile Lagerdialoge, angelegt als Template für die internationale Fläche.

TTS Tooltechnic SystemsKunde
SAP EWM auf S/4HANALösung
Greenfield, 2 StandorteAnsatz
Der Kunde

Werkzeuge für Profis, Logistik auf Profi-Niveau

Die TTS Tooltechnic Systems SE & Co. KG ist mit ihrer Marke Festool einer der führenden Hersteller hochwertiger Elektrowerkzeuge für professionelle Anwender. Weltweit beschäftigt die Unternehmensgruppe rund 3.300 Mitarbeiter und ist international aufgestellt.

Im Zuge der Umstellung auf SAP S/4HANA hat sich TTS dazu entschieden, auch die Produktionslogistik an zwei Standorten grundlegend neu aufzustellen, unter anderem gemeinsam mit uns als Beratungs- und Implementierungspartner.

Festool
2

Produktionsstandorte auf EWM umgestellt

1

Lagernummer als schlanke Zielarchitektur

3.300

Mitarbeitende in der Unternehmensgruppe

CZ

erster internationaler Rollout in Tschechien

Die Herausforderung

Ein Lagersystem am Ende seiner Laufzeit

Das bestehende Lagerverwaltungssystem (SAP WM) war in die Jahre gekommen: Der Systemsupport lief aus, und über die Jahre hatten sich zahlreiche Eigenentwicklungen angesammelt, die den Betrieb aufwendig und schwer wartbar machten. Für TTS war klar, dass ein reines Weiterbetreiben keine tragfähige Basis für die Zukunft mehr war.

Das Ziel lautete deshalb: zurück zum SAP-Standard. Statt gewachsene Sonderlösungen fortzuschreiben, sollten die Lagerprozesse im Rahmen der S/4HANA-Einführung auf ein modernes, standardnahes Fundament gestellt werden: stabiler, transparenter und mit deutlich besseren Planungsmöglichkeiten im Zusammenspiel von Produktion (PP) und Lager (EWM).

Auslaufender Systemsupport für SAP WM

Gewachsene Eigenentwicklungen, schwer wartbar

Aufwendiger Betrieb ohne tragfähige Zukunftsbasis

Begrenzte Planbarkeit zwischen Produktion und Lager

Die Lösung

Greenfield statt Fortschreiben

Unser Verantwortungsbereich war klar umrissen: die Produktionslogistik mit SAP EWM, umgesetzt als Greenfield-Neueinführung über eine Lagernummer an zwei Produktionsstandorten. Über gemeinsame Standards und kurze Kommunikationswege sorgten wir dafür, dass die parallel laufenden Bereiche sauber ineinandergriffen.

Wir arbeiteten dabei sehr eng mit der IT und dem Fachbereich von Festool zusammen. Die Zielprozesse wurden gemeinsam erarbeitet und die IT wurde bereits während der Implementierung geschult, um von Anfang an eigenes Know-how aufzubauen. Von Beginn an haben wir unsere Lösung als Template angelegt, das sich auf weitere Standorte übertragen lässt.

Kern der Umsetzung

  • Umstellung von WM auf EWM an zwei Produktionsstandorten mit standardisierten, zukunftsfähigen Prozessen
  • Anbindung eines automatischen Kleinteilelagers (AKL)
  • Integration der fahrerlosen Transportsysteme (AGILOX) für einen durchgängigen, automatisierten Materialfluss
  • Mobile Lagerdialoge mit Mobisys für effizientes, sicheres Arbeiten direkt im Lager
  • Datenmigration aus dem Altsystem sowie Schulungen und Go-Live-Begleitung
Das Ergebnis

Was der Neustart im Lager bewirkt

Die Umstellung schafft die Basis für stabile, nachvollziehbare Prozesse in der Produktionslogistik.

Transparenz über beide Standorte

Einheitliche Prozesse machen die Produktionslogistik standortübergreifend nachvollziehbar.

Höhere Bestandssicherheit

Weniger Fehlbuchungen und damit verlässlichere Bestände im täglichen Betrieb.

Konsistente Datenbasis

Verlässlichere, bereichsübergreifende Aussagen auf Grundlage einheitlicher Daten.

Bessere Planbarkeit

Das enge Zusammenspiel von PP und EWM verbessert die Planung spürbar.

Zukunftssichere Systemlandschaft

Standardnah aufgestellt, ohne belastende Eigenentwicklungen und bereit für kommende Anforderungen.

Ausblick
Nächster Schritt: Rollout in TschechienZum Ausblick
Ausblick

Vom Template in die internationale Fläche

Der Erfolg beruht auf enger Zusammenarbeit, ausgeprägter SAP- und Prozessexpertise und einer langjährigen, vertrauensvollen Partnerschaft: Bekannte Prozesse und Unternehmensbesonderheiten ließen sich so von Beginn an gezielt berücksichtigen.

Der nächste Schritt ist bereits gesetzt: Wir setzen die Zusammenarbeit direkt mit dem ersten internationalen Rollout in Tschechien fort und bringen die als Template angelegte EWM-Lösung damit in die internationale Fläche.

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