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Umstellung S/4HANA – Greenfield oder Brownfield?

Dienstag, 18.02.20

Mit der Verlängerung der Wartung von ECC 6.0 bis Ende 2027 ist der zeitliche Druck für eine Umstellung auf S/4HANA nicht mehr ganz so groß. Die Verlängerung der Wartung (von 2025 auf 2027) bedeutet aber nur eine etwas langsamere Fahrt, keine Umstellung des Kurses. Die strategische Richtung „S/4“ ist also weiterhin gesetzt.
 
Für viele SAP-Kunden ist neben des zeitlichen Rahmens auch wichtig, mit welchem technischen Ansatz (Greenfield, also Neuimplementierung oder Brownfield, also Systemkonvertierung) eine Umstellung angegangen wird. Grundlegende Leitfragen zur Entscheidungsfindung sind dazu:
 
Kann das System technisch in einem Schritt umgestellt werden?
Unterstützen die aktuellen Geschäftsprozesse bereits die langfristige Strategie des Unternehmens?
Können Vorlagen wie SAP Best Practices oder SAP Model Company als Grundlage zur Erstellung und Modernisierung der Kernprozesse des Unternehmens genutzt werden? Welche kundeneigenen Entwicklungen sollen übernommen werden?
Ist eine Konsolidierung der Systemlandschaft einer der Haupttreiber für die Umstellung auf S/4HANA?
Werden auf dem S/4HANA-System frühere Bewegungsdaten benötigt?
Ist das Projekt IT- oder Fachbereichs-getrieben und -finanziert?
 
Diese Evaluierung ist Teil der ersten Projektphase. Außerdem muss dafür als Entscheidungsgrundlage zum einen das aktuelle System von technischer Seite analysiert werden (Readiness Check mit Code Check etc.), zum anderen müssen aber auch die Prozesse aufgenommen und mögliche Änderungen oder Verbesserungen mit dem neuen S/4HANA berücksichtigt werden. Auch werden in dieser ersten Phase die konkreten Vorteile des S/4HANA für den Kunden gemeinsam erarbeitet und vorgestellt. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, die Vorteile für das Business zu bewerten und somit einen ROI für das Projekt zu berechnen.
 
HPC hat das SAP-Projektvorgehen grundlegend übernommen, aber zum einen vereinfacht (um es auch für Umstellungen im Mittelstand nutzen zu können) und zum anderen sieht das HPC-Ansatz ein agiles Projektvorgehen in der Realisierungsphase vor. Insgesamt wird es deswegen hybrides Projektvorgehen (klassisches Wasserfallmodell, aber agile Realisierungsphase) genannt und vereint die Vorteile beider Welten.
 
Kommen Sie bei Interesse, Anmerkungen und Fragen gerne auf uns zu.

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